Thema des Monats: Der Sommer naht 😉Teil 2
Verschiebt euer Frühstück so weit nach hinten wie es geht. Ein abwechslungsreich zusammengestelltes Frühstück gilt als Grundlage und Energiespender für den Tag. Dabei ist ein Frühstück direkt oder kurze Zeit nach dem Aufstehen rein physiologisch betrachtet weder notwendig noch sinnvoll. Während der Nacht verwertet unser Körper die Nährstoffe des vergangenen Tages und verbrennt eingelagerte Energiereserven. Bis in die Mittagsstunden hinein ist unser gesamtes System auf Reinigung, Ausscheidung und Energiefreisetzung eingestellt. Die inneren „Wartungs- und Reparaturmaßnahmen“ laufen jetzt auf Hochtouren. Der Hunger am Morgen sorgt dafür, dass bestimmte Botenstoffe und Hormone ausgeschüttet werden, die uns leistungsfähig und aktiv machen. Hunger gilt in der Natur als Signal dafür, dass wir uns auf die Nahrungssuche machen sollen. Unser Cortisolspiegel ist morgens am höchsten, was für die Energiefreisetzung aus eingelagerten Kohlenhydraten und Fettsäuren sorgt und uns leistungsfähig macht, gleichzeitig jedoch die Verdauung blockiert. Wer jetzt ein ausgiebiges Frühstück zu sich nimmt, stört all diese Prozesse. Die Energie, die uns in dieser Phase des Tages eigentlich für unsere Aktivitäten zur Verfügung stehen würde, wird nun für die Verdauung unseres Frühstücks verbraucht. Indem wir die erste Mahlzeit des Tages so lange wie möglich nach hinten verschieben, unterstützen wir die natürlich stattfindenden Reinigungsprozesse und maximieren unsere Leistungsfähigkeit. Natürlicherweise ist unser Körper, wie bereits angesprochen, darauf ausgelegt, von seinen eigenen Energiereserven zu zehren. Hormone wie das Wachstumshormon Somatotropin sind jetzt aktiv und sorgen dafür, dass eingelagerte Fettreserven verbrannt werden. Sobald wir etwas essen, werden diese Prozesse gestoppt. Wer abnehmen oder seinen Körperfettanteil reduzieren möchte, sollte einmal beobachten, was passiert, wenn er die erste Mahlzeit des Tages so lange wie möglich nach hinten hinauszögert.